Ärzte Zeitung, 20.04.2006

Kröten hormonell durch den Wind

Wer in seinem Gartenteich in diesen Wochen drei bis vier aneinander geklammerte Erdkröten findet, sollte sich nicht wundern. "Das ist der jährlich zur Paarungszeit immer wieder zu beobachtende Paarungskampf der Männchen um die Weibchen", sagt Severin Zillich vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

Dabei befinde sich das Weibchen meist in der Mitte der kämpfenden Rivalen. "Die wesentlich kleineren Männchen sind während der Paarungszeit hormonell völlig durch den Wind", so Zillich. Durch den Kampf der männlichen Amphibien werde das Weibchen mitunter so beschwert, daß es ertrinke. Manchmal klammerten sich männliche Kröten versehentlich sogar an andere Männchen. (dpa)

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