Ärzte Zeitung, 08.05.2006

FUNDSACHE

Was entspannt an Musik? Die Pausen!

Stille hat eine mehr entspannende Wirkung als beruhigende Musik. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus Großbritannien und Italien, die den Einfluß von Musik auf Herzfrequenz, Blutdruck und Atemfrequenz untersucht haben.

Demnach erhöhen sich diese Werte umso stärker, je schneller der Rhythmus der gehörten Musik ist. Langsame Musik hat eine entspannende Wirkung, die aber von ruhigen Pausen zwischen Musikintervallen noch übertroffen wird, berichten Luciano Bernardi von der Universität von Pavia und seine Kollegen ("Heart" 92, 2006, 445).

In der Studie hörten die 24 Probanden kurze Musikstücke verschiedener Stilrichtungen. Die Forscher zeichneten währenddessen Herzfrequenz, Blutdruck, Atemfrequenz und andere Werte auf, die auf Erregung oder Entspannung hinweisen. In einem zweiten Versuch wurde an zufälliger Stelle zwischen den Musikstücken eine zweiminütige Pause eingefügt. (ddp.vwd)

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