Ärzte Zeitung, 19.05.2006

Mit 70 Jahren auf den höchsten Berg der Welt

TOKIO (dpa). Der Japaner Takao Arayama (70) hat als bislang ältester Mensch der Welt den Mount Everest erklommen.

Wie japanische Medien gestern unter Berufung auf die Organisatoren der Bergbesteigung berichteten, übertraf Arayama damit seinen Landsmann Yuichiro Miura.

Dieser war drei Tage jünger als Arayama gewesen, als er den mit 8850 Metern höchsten Berg der Welt im Mai 2003 bezwungen hatte und damit ins Guinness-Buch der Rekorde gelangt war.

Arayama war beim Erreichen des Gipfels 70 Jahre, sieben Monate und 13 Tage alt. Sein Landsmann Miura plant nun, im Jahr 2008 im Alter von dann 75 noch einmal zu versuchen, den Everest zu bezwingen, hieß es.

Arayama, von Beruf Unternehmensberater, hatte erst mit über 40 damit begonnen, auf Berge zu klettern. Nachdem er den 6194 Meter hohen McKinley bezwungen hatte, habe er sich den Mount Everest zum Ziel genommen.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »