Ärzte Zeitung, 19.06.2006

WM-SPLITTER

Hermaphroditen statt männliche Helden?

Der brasilianische Macho ist auch nicht mehr das, was er mal war. Da gibt es nicht nur das Haartuch von Ronaldinho, die kleinen Rastazöpfe von Zé Roberto und allerlei Schmuck, fast alle WM-Stars haben kahl rasierte Beine. Roberto Carlos hält es so, und Lucio, Ronaldinho, Adriano sowie Ronaldo auch.

Die muskelbepackten Unterschenkel glänzen dann mehr. Und es soll bei der Massage auch nicht so ziepen, ist von Experten zu hören. "Das hat nichts zu bedeuten", winkt Angreifer Adriano ab.

Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk (58) sah das im "Spiegel" ganz anders: Es sei heute auch für Fußballer einfach besser "als Hermaphrodite aufzutreten statt als männlicher Heros". Das gilt nach Sloterdijks Meinung auch für Jürgen Klinsmanns Elf: Die deutschen Kicker seien "im Prinzip ein Team von Hermaphroditen". (dpa)

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