Ärzte Zeitung, 27.07.2006

FUNDSACHE

Hunde, lauter als ein Preßlufthammer

Wenn der Hund vom Nachbarn bellt, kann das ganz schön nerven. Wie muß das dann erst in einem Tierheim sein, wo viele Hunde ständig bellen.

Das wollten die Tierärztin Crista Coppola von der University of Illinois in Urbana-Champaign und ihre Kollegen R. Mark Enns und Temple Grandin von der Colorado State University wissen. Sie sind deshalb mit einem Lärmdosimeter in ein Tierheim gegangen.

"Der Lärm dort ist regelmäßig über die Meßkapazität unseres Dosimeters, die bei 118,9 Dezibel liegt, hinausgegangen", wird Coppola in einer Mitteilung der University of Illinois zitiert.

Die Hunde waren lauter als ein Preßlufthammer, der bei 110 Dezibel liegt. In den USA wird empfohlen, ab 90 Dezibel einen Lärmschutz zu tragen. Das können Angestellte in Tierheimen natürlich tun.

Die Hunde selbst jedoch litten stark unter ihrem eigenen Lärm, so die Forscher. Sie waren gestreßt und zeigten Verhaltens- und physiologische Auffälligkeiten. (ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »