Ärzte Zeitung, 26.09.2006

FUNDSACHE

Schmusekater für Katzenallergiker

Katzenallergiker, aufgepaßt! Die Zeiten, in denen sie jedem Miezekätzchen aus dem Weg gehen mußten, um rote Augen oder gar einen Asthmaanfall zu vermeiden, sind vorbei. Jetzt können auch Kinder mit Katzenallergie mit einem niedlichen kleinen Katerchen schmusen.

Denn in den USA sind die erste hypoallergenen Katzen auf den Markt gekommen. Der US-Biotechnikfirma Allerca sei es gelungen, durch selektives Züchten dasjenige Protein der Katzen "auszumendeln", das die allergischen Reaktionen triggert, meldet BBC online.

Etwa eine von 50 000 Katzen kommt ohne das Glykoprotein Fel d1 in Speichel, Fell und Haut auf die Welt. Nur diese Katzen hat das Unternehmen für die Zucht eingesetzt.

Die Zucht war also aufwendig, deshalb sind die hypoallergenen Katzen teuer: Sie kosten für Europäer 5950 US-Dollar (etwa 4656 Euro). Dennoch gibt es schon eine Warteliste. Seit zwei Jahren nimmt die Firma nämlich schon Bestellungen an. (ug)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »