Ärzte Zeitung, 17.10.2006

FUNDSACHE

Arzt kauft Werkzeug während der Op

Ein britischer Chirurg mußte eine Operation unterbrechen, weil ein Instrument fehlte. Kurzerhand schickte er einen seiner Assistenten in den nächsten Baumarkt, um dort das Werkzeug zu kaufen. Danach operierte er weiter, berichtet die britische Agentur Ananova.

Peter Mobbs vom Whiston Hospital in Prescot in England wollte einem Patienten eine Metallplatte aus dem Arm entfernen, die ihm im Ausland eingesetzt worden war. Dort waren jedoch andere Schrauben verwendet worden als in Großbritannien üblich.

Zum Herausschrauben war ein sternförmiger Schraubenzieher nötig. Zur Hand hatte Mobbs aber nur Kreuzschraubenzieher. Der Assistent kaufte das nötige Werkzeug für 2,50 Pfund (etwa 3,70 Euro) im Baumarkt und war nach 30 Minuten wieder im OP.

Der neue Schraubenzieher wurde sterilisiert, und weiter ging die Operation. Ein Krankenhaussprecher habe diese Aktion gelobt, heißt es. Und auch der Patient sei zufrieden. (ug)

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