Ärzte Zeitung, 17.11.2006

FUNDSACHE

Weiße Mäuse als Olympia-Vorkoster

Zum Organisationsteam der Olympischen Spiele 2008 in Peking werden auch weiße Mäuse gehören. Sie sollen als Vorkoster fungieren, um die Athleten aus aller Welt vor Nahrungsmittelvergiftungen zu schützen, meldet BBC online.

Mangelnde Hygiene bei der Handhabung und der Verteilung von Nahrungsmitteln führe in China sehr häufig zu Nahrungsmittelvergiftungen. Deshalb will die Gesundheitsbehörde in Peking die Mäuse Milch, Alkohol, Salat, Reis, Öl und Gewürze testen lassen. Die Nager reagierten schon innerhalb von 17 Stunden auf verdorbene Nahrung, Labortests dauerten viel länger, so die chinesischen Experten.

Alles, was in den Olympia-Küchen vorbereitet wird, bekommen die weißen Mäuse einen Tag, bevor es den Athleten vorgesetzt wird. So könnten verdorbene oder vergiftete Nahrungsmittel rechtzeitig aufgespürt und aus dem Verkehr gezogen werden. Außerdem werden die Küchen 24 Stunden überwacht werden. (ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Organisationen
BBC (422)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4343)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »