Ärzte Zeitung, 27.02.2007

Litt Kolumbus an Morbus Reiter?

Christoph Kolumbus ist nach Ansicht eines spanischen Arztes entgegen bisherigen Annahmen nicht an Gicht gestorben. Der Seefahrer und Entdecker sei vermutlich einem Herzinfarkt erlegen, den er infolge eines Organversagens erlitten habe, stellte Professor Antonio Rodríguez Cuartero von der Uni Granada in einer Studie fest.

Bei den Symptomen, unter den Kolumbus gelitten hat und die viele Forscher bisher als Gichterkrankung interpretierten, habe es sich in Wahrheit um Erscheinungsformen von Morbus Reiter gehandelt. Die entzündliche Systemerkrankung wird in der Regel durch eine Darm- oder Harnwegserkrankung mit Bakterien ausgelöst. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Krankheiten
Herzinfarkt (2805)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »