Ärzte Zeitung, 27.02.2007

Litt Kolumbus an Morbus Reiter?

Christoph Kolumbus ist nach Ansicht eines spanischen Arztes entgegen bisherigen Annahmen nicht an Gicht gestorben. Der Seefahrer und Entdecker sei vermutlich einem Herzinfarkt erlegen, den er infolge eines Organversagens erlitten habe, stellte Professor Antonio Rodríguez Cuartero von der Uni Granada in einer Studie fest.

Bei den Symptomen, unter den Kolumbus gelitten hat und die viele Forscher bisher als Gichterkrankung interpretierten, habe es sich in Wahrheit um Erscheinungsformen von Morbus Reiter gehandelt. Die entzündliche Systemerkrankung wird in der Regel durch eine Darm- oder Harnwegserkrankung mit Bakterien ausgelöst. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Krankheiten
Herzinfarkt (2776)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »