Ärzte Zeitung, 27.02.2007

Litt Kolumbus an Morbus Reiter?

Christoph Kolumbus ist nach Ansicht eines spanischen Arztes entgegen bisherigen Annahmen nicht an Gicht gestorben. Der Seefahrer und Entdecker sei vermutlich einem Herzinfarkt erlegen, den er infolge eines Organversagens erlitten habe, stellte Professor Antonio Rodríguez Cuartero von der Uni Granada in einer Studie fest.

Bei den Symptomen, unter den Kolumbus gelitten hat und die viele Forscher bisher als Gichterkrankung interpretierten, habe es sich in Wahrheit um Erscheinungsformen von Morbus Reiter gehandelt. Die entzündliche Systemerkrankung wird in der Regel durch eine Darm- oder Harnwegserkrankung mit Bakterien ausgelöst. (dpa)

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