Ärzte Zeitung, 15.05.2007

FUNDSACHE

Vibrator bringt Militär auf den Plan

In Zypern ist ein Vibrator aus dem Verkehr gezogen worden, weil er die nationale Sicherheit bedroht.

Das in Großbritannien unter dem Handelsnahmen Love Bug 2 (übersetzt: "Liebeslaus") hergestellte Sexspielzeug funktioniert per Fernbedienung, wie die Online-Agentur Ananova berichtet. Speziell diese Eigenschaft habe das zypriotische Militär nervös gemacht, heißt es.

Diese elektronischen Wellen könnten den Funkverkehr auf der Insel stören, befürchtet die oberste Heeresleitung. Dabei, so betonte ein Sprecher des Vibratoren-Herstellers Ann Summers, verfüge die Fernbedienung des Sexspielzeugs doch bloß über eine Reichweite von sechs Metern.

Von der Hippie-Devise "Make love, not war!" lässt sich das zypriotische Militär jedoch nicht beeindrucken. Seine Intervention hat dazu geführt, dass in der Gebrauchsanweisung der "Liebeslaus" jetzt der Hinweis steht: "Nicht zum Gebrauch in Zypern geeignet." (Smi)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »