Ärzte Zeitung, 18.07.2007

Metalldraht bei Op vergessen

Ein niederländischer Gefäßchirurg hat bei zwei Krampfaderoperationen je einen 120 Zentimeter langen Metalldraht in den Adern der beiden Patienten vergessen. Die Betroffenen konnten nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Denn die Drähte waren schon mit dem Blutkreislauf bis ins Herz vorgedrungen. Der erste Fall ereignete sich bereits vor zwei Jahren. Vor kurzem wurde nun bekannt, dass der Chirurg erneut vergessen hatte, einen Draht zu entfernen. Sein Arbeitgeber, eine auf die Laserbehandlung bei Krampfadern spezialisierte Klinik in Rotterdam, hat den Arzt nun suspendiert. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Krankheiten
Venenerkrankungen (223)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »