Ärzte Zeitung, 02.08.2007

FUNDSACHE

Mucki-Training für Arbeitslose

Ein Jobcenter in Luckenwalde schickt Langzeitarbeitslose statt zum x-ten Bewerbungsseminar ins Fitness-Studio. Dort sollen sie für den Arbeitsmarkt trainieren.

Wie der "Berliner Kurier" berichtet, hat die Luckenwalder Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft (Luba) dieses Konzept entwickelt und dabei auch Krankenkassen sowie den Verein "Gesund & Aktiv" ins Boot geholt.

30 Langzeitarbeitslose bekommen sieben Monate lang jeweils drei bis fünf Stunden pro Woche die Gelegenheit, sich an Geräten, bei Nordic Walking, Aqua-Gymnastik und Tanzkursen neuen Schwung zu holen. "Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt macht die Leute krank", so Luba-Chef Jörg Kräker.

Folgen seien Perspektivlosigkeit, Suchtgefährdung und die Flucht in Krankheiten. In den Kursen tanken die Betroffenen Selbstvertrauen und knüpfen neue Kontakte. Im Februar 2008 will man sehen, ob das Modell Schule machen kann. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »