Ärzte Zeitung, 14.09.2007

FUNDSACHE

Die letzte Reise geht durch ein Fußballtor

Treue Fußballfans des Hamburger Sportvereins (HSV) finden bald eine adäquate letzte Ruhestätte: Als erster Fußballklub Deutschlands hat der HSV mit der Gestaltung eines Gräberfeldes für seine gestorbenen Anhänger begonnen.

Der erste Spatenstich für die etwa 5000 Quadratmeter große Anlage auf dem Hauptfriedhof im Stadtteil Altona soll am Sonntag erfolgen. Auf dem Areal gegenüber der Westtribüne der Arena am Volkspark sollen 300 bis 500 Grabstellen entstehen. Angelegt werden die Gräber in einem angedeuteten Stadionrund, ein Fußballtor bildet den Eingang zum Gräberfeld.

Natürlich kann auch die Grabbepflanzung in HSV-Farben erfolgen, auch ein Rautenmuster wie in der Vereinsfahne ist möglich. 15 Bewerbungen liegen dem Verein bereits vor. Der jüngste Interessent ist Mitte 20, der älteste über 80 Jahre alt. Vermutlich werden die Grabstellen schnell vergeben sein. HSV-Mitglieder haben ein Vorkaufsrecht. (ddp)

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