Ärzte Zeitung, 03.12.2007

FUNDSACHE

Das Wunder von Bangalore

Wie durch ein Wunder hat ein indischer Teenager einen Unfall überlebt, bei dem ihm ein 1,20 Meter langer Metallstab in den Kopf gerammt wurde.

Manish Rajpurohit saß in einem Bus, als das Unglück geschah. Plötzlich krachte ein offener Güterwagen in den Bus. Eine Führungsschiene bohrte sich in seine Stirn und trat an der Schädelbasis wieder heraus. "Sie nagelte mich in den Sitz", erzählt Rajpurohit einem Bericht der Agentur Ananova zufolge.

"Ich schrie so laut ich konnte ‚Helft mir!‘" Als die Rettungskräfte eintrafen, musste der Student seinen Kopf durch die Metallstange hindurch so weit nach vorn bewegen, dass sie ihn befreien konnten. Mit der Stange im Kopf wurde Rajpurohit in ein Krankenhaus gebracht - per Rikscha, was eine Stunde dauerte.

In einer Privatklinik in Bangalore wurde er dann endlich operiert. Die Ärzte stellten fest, dass keine lebenswichtigen Hirnareale verletzt waren. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »