Ärzte Zeitung, 11.03.2008

FUNDSACHE

Ein echter Schuss nach hinten

Ein 21-jähriger US-Amerikaner hat sich von einem Freund absichtlich in die Schulter schießen lassen, nur um sich bei seiner Arbeitsstelle einem Drogentest zu entziehen.

Als Daniel Kuch aus Pasco im US-Bundesstaat Washington mit seiner Schulterverletzung im Krankenhaus auftauchte, gab er zur Erklärung an, er sei aus einem vorbeifahrenden Auto angeschossen worden. Die herbeigerufenen Sheriffs wurden jedoch schnell misstrauisch, da sich Kuch in Widersprüche verstrickte.

Wie die Online-Agentur Ananova berichtete, gab er schließlich zu, einen Freund dazu überredet zu haben, ihm in die Schulter zu schießen, um eine Weile krank geschrieben zu sein, denn in seiner Firma stünde ein Drogentest an. Dumm gelaufen: Jetzt liegt er erst einmal im Krankenhaus und muss sich danach wegen seiner Falschaussage vor Gericht verantworten. Sein Freund wanderte wegen "rücksichtsloser Gefährdung" ins Gefängnis. (Smi)

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