Ärzte Zeitung, 17.04.2008

FUNDSACHE

Labrador als Biodetektiv

Ihrem ungestümen Labrador verdankt eine Engländerin eigenen Aussagen zufolge ihr Leben.

Anna Davis aus Tewkesbury in der südenglischen Grafschaft Gloucestershire ging mit ihrem Labrador-Weibchen Wispa spazieren, als die Hündin sie ansprang. "Meine Brust schmerzte, und beim Abtasten fühlte ich einen Knoten", sagte Davis der Zeitung "The Sun". Untersuchungen bestätigten ihren Verdacht. In einer Op wurden ihr zunächst die Lymphknoten entfernt, dann musste sie sich einer Chemotherapie unterziehen. Inzwischen ist die 38-Jährige auf dem Weg der Besserung.

"Wenn mich Wispa nicht angesprungen hätte", sagt die Mutter zweier Kinder, "wäre ich womöglich nicht rechtzeitig dahinter gekommen. Ich verdanke ihr mein Leben." Claire Guest, Expertin für Biodetektion, hält es sogar für möglich, das der Labrador Anna Davis absichtlich angesprungen hat, denn Hunde könnten Krebszellen riechen.

(Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »