Ärzte Zeitung, 28.04.2008

FUNDSACHE

Pinguin im Taucheranzug

Ein maßgeschneiderter Taucheranzug hat einem frierenden Pinguin im Aquarium von San Francisco wieder auf die Sprünge geholfen.

Der 25 Jahre alte Pierre, ein afrikanischer Pinguin, hatte viele Federn und damit seinen Kälteschutz verloren. Fröstelnd schaute er vom Beckenrand seinen Artgenossen im Wasserbecken zu, wagte sich selbst aber nicht ins Wasser, erzählte die Meeresbiologin Pam Schaller dem Lokalsender KGO.

Die Wissenschaftler halfen mit Wärmelampen nach, doch Pierre blieb wasserscheu. Ein Neoprenanzug, wie ihn Wellenreiter und Taucher zum Schutz gegen kaltes Wasser tragen, brachte schließlich Abhilfe.

Die anfängliche Sorge der Biologen, dass Pierre in dem ungewöhnlichen Outfit von seinen Artgenossen argwöhnisch beäugt würde, bestätigte sich nicht. Er habe sich schnell wieder in die Gruppe eingefügt und plansche wie früher im Becken. Inzwischen seien auch die ersten Federn nachgewachsen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Organisationen
Pinguin (12)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »