Ärzte Zeitung, 20.06.2008

FUNDSACHE

Fast Food mit Wellness-Elementen

Fast Food könnte bald aus der Ecke der billigen Dickmacher herauskommen und sich in Richtung Luxus-Essen entwickeln. Den Ursprung für diesen Wertewandel hat die Fast-Food-Kette Burger King gelegt. Seit dieser Woche bietet sie in London für umgerechnet 120 Euro einen Burger der besonderen Art an. Der Hamburger besteht aus japanischem Kobe-Rindfleisch, weißen Trüffeln sowie iranischem Safran. Wie der Kenner weiß, steckt viel Mühe in der Aufzucht der Kobe-Gyu, der Rinder aus dem Westen Japans. Damit sie ein äußerst delikates Fleisch heranwachsen lassen, werden die Tiere einem Wellness-Parcours unterzogen, der manchen Menschen neidisch machen könnte. Täglich gibt es klassische Musik im Stall, dazu mehrere Liter Bier und Wellness-Massagen, damit die Kühe sich richtig wohlfühlen. Entsprechend wohl bekommt dann auch das Fleisch, das nicht nur in Japan schon längst als sündhaft teure Delikatesse bekannt ist.

(maw)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Organisationen
Burger King (12)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »