Ärzte Zeitung, 15.07.2008

FUNDSACHE

Kummer-Etikette: Von Mann zu Mann

Es ist schon arg, was man sich als Mann alles bieten lassen muss! Da wendet Mann sich vertrauensvoll mit einer Beschwerde an den OmbudsMANN für Versicherungen, und es passiert Unsägliches.

"Hätte ich geahnt, dass meine Beschwerde durch zwei Frauen bearbeitet wird und nicht durch Sie, hätte ich sie niemals eingereicht, da Frauen einem Mann niemals Recht geben und in keinster Weise die Sachkompetenz haben, mein Anliegen korrekt zu bearbeiten", schreibt der empörte Versicherte dem Ombudsmann.

Dem ehemaligen BGH-Richter Wolfgang Römer wirft er arglistiges Verhalten vor: In seinen Informationen stehe nirgendwo, dass sich bei der Schiedsstelle auch Frauen um wichtige Dinge kümmern. Doch Mann weiß, was er will: "Ich möchte eine Antwort des Ombudsmannes Römer und nicht eine von irgendwelchen Frauen!" Und was tut Römer? Er veröffentlicht das Schreiben in seinem Jahresbericht. Ist das eines Mannes würdig? (iss)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »