Ärzte Zeitung, 17.07.2008

FUNDSACHE

Tatü, tata, die Amsel, die ist da!

Jeden Morgen um fünf Uhr wird eine englische Familie durch die Sirene eines Rettungswagens aus dem Schlaf gerissen. So hört es sich wenigstens an. Aber in Wirklichkeit sitzt eine Amsel in ihrem Garten, die das Alarmsignal imitiert.

Nathan Talbot und seine Familie, die in der Hafenstadt Weston-super-Mare leben, sind durch die allmorgendlichen Weckrufe inzwischen völlig genervt. "Am Anfang war es ja noch lustig", sagt der 39-jährige Dekorateur. "Aber mittlerweile ist es nur noch lästig." Seine Frau Alison stimmt ihm zu: "Die Amsel ist so winzig, aber ihre Töne sind so unglaublich laut!"

Seit April hockt die Amsel im Garten der Talbots und imitiert nicht nur die Sirenen der von einer nahe gelegenen Klinik startenden Ambulanzen, sondern auch Autohupen und Handy-Klingeltöne. Verscheuchen lässt sie sich nicht, weder durch Steinwürfe noch durch Pfiffe - dann pfeift sie einfach zurück. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »