Ärzte Zeitung, 22.07.2008

FUNDSACHE

Apotheke floriert dank Handy-Service

Ein Londoner Apotheker hat angesichts stärker werdender Konkurrenz durch große Apothekenketten und Supermärkte, die heute im Königreich bereits viele Artikel des Apotheken-Randsortiments verkaufen ,,eine lukrative Marktlücke" für sich entdeckt.

Alpesh Patel profitiert dabei von der Tatsache, dass seine Apotheke in unmittelbarer Nachbarschaft zur US-amerikanischen Botschaft im Londoner Westend liegt. Den Besuchern der diplomatischen Vertretung bietet der Apotheker einen Aufbewahr-Service für Mobiltelefone und digitale Kameras an.

Der Grund: Diese elektronischen Kleingeräte dürfen aus Angst vor Terroranschlägen nicht mit in die Botschaft genommen werden. Für umgerechnet 15 Euro Aufbewahrungsgebühr kümmert sich Patel um die zurückgelassenen Handys. Das bringt pro Tag erstaunliche 1500 Euro Umsatz. "Ich musste zusätzliches Personal einstellen, weil der Kundenansturm so groß ist", freut sich der 40jährige. (ast)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »