Ärzte Zeitung, 22.07.2008

FUNDSACHE

Apotheke floriert dank Handy-Service

Ein Londoner Apotheker hat angesichts stärker werdender Konkurrenz durch große Apothekenketten und Supermärkte, die heute im Königreich bereits viele Artikel des Apotheken-Randsortiments verkaufen ,,eine lukrative Marktlücke" für sich entdeckt.

Alpesh Patel profitiert dabei von der Tatsache, dass seine Apotheke in unmittelbarer Nachbarschaft zur US-amerikanischen Botschaft im Londoner Westend liegt. Den Besuchern der diplomatischen Vertretung bietet der Apotheker einen Aufbewahr-Service für Mobiltelefone und digitale Kameras an.

Der Grund: Diese elektronischen Kleingeräte dürfen aus Angst vor Terroranschlägen nicht mit in die Botschaft genommen werden. Für umgerechnet 15 Euro Aufbewahrungsgebühr kümmert sich Patel um die zurückgelassenen Handys. Das bringt pro Tag erstaunliche 1500 Euro Umsatz. "Ich musste zusätzliches Personal einstellen, weil der Kundenansturm so groß ist", freut sich der 40jährige. (ast)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »