Ärzte Zeitung, 26.08.2008

Fundsache

Von den Ängsten eines Zockers

Ein Österreicher, der einen Raubüberfall vortäuschen wollte, ist am Ende in einem Krankenhaus gelandet. Aus Angst davor, seiner Angetrauten zu beichten, dass er Tausende Euro in einem Kasino verzockt hatte, fügte er sich eigenhändig schlimme Verletzungen zu.

Josef Reiner aus Wien brach sich die Nase, den Kiefer und den Arm, indem er sich mit einer Eisenstange selbst peinigte, um den scheinbaren Raubüberfall möglichst authentisch aussehen zu lassen. Als seine Schmerzen unerträglich wurden, suchte er Hilfe in einem Krankenhaus.

Ärzte informierten umgehend die Polizei, wie die Online-Agentur Ananova berichtet. Der 26-jährige gestand schließlich, was ihm tatsächlich widerfahren war. "Er muss große Angst vor seiner Frau gehabt haben, dass er so große Schmerzen auf sich nahm anstatt sich ihr anzuvertrauen", sagte ein Polizeisprecher. (Smi)

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