Ärzte Zeitung online, 25.09.2008

Mann muss zweimal Ehefrau begraben - Klinik gab ihm falsche Leiche

RIAD (dpa). In Saudi-Arabien haben die Angehörigen einer im August gestorbenen Frau jetzt erst erfahren, dass sie die Verstorbene wohl ein zweites Mal zu Grabe tragen müssen.

Wie die saudische Zeitung "Al-Watan" am Donnerstag berichtete, rief ein Mitarbeiter des Krankenhauses der Stadt Bureida den Ehemann der Frau am vergangenen Dienstag an und bat ihn, die Leiche seiner Frau abzuholen. Als dieser ihm beschied, dass er seine tote Gattin bereits vor einem Monat vom Krankenhaus in Empfang genommen und beerdigt habe, informierte ihn der Angestellte, dass man ihm wohl leider die falsche Leiche ausgehändigt habe.

Die Frau, die er und seine Verwandten zu Grabe getragen hatten, sei die Ehefrau eines in Saudi-Arabien lebenden Ägypters. Die Verwechslung in der Leichenhalle war laut Zeitungsbericht erst so spät aufgefallen, weil sich der ägyptische Mann der am gleichen Tag gestorbenen Frau erst um die Dokumente für die Überführung seiner toten Gattin nach Kairo hatte kümmern müssen.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »