Ärzte Zeitung online, 05.11.2008

Gepäckgebühr für Prothesen erhoben - Airline entschuldigt sich

LONDON (dpa). Ein doppelt beinamputierter Mann hat sich im Streit um eine Extra-Gepäckgebühr für seine Ersatzprothesen gegen die britische Billigfluglinie Jet2 durchgesetzt.

Ursprünglich sollte der 47-jährige Engländer für einen Flug nach Mallorca eine zusätzliche Gebühr von zehn Pfund (knapp 13 Euro) für seine Erstatzprothesen bezahlen, obwohl die Mitnahme eines Rollstuhls umsonst gewesen wäre. Aus Ärger über die Fluggesellschaft, die sich auf ihre Richtlinien berufen hatte, wandte sich der Mann an die Öffentlichkeit. Die Airline entschuldigte sich am Mittwoch bei dem 47-Jährigen, der seine Beine vor zwei Jahren durch eine Meningokokken-Vergiftung verloren hatte. Jet2 habe seine Richtlinien nun überarbeitet. Dem Mann wurde ein Freiflug angeboten, sagte ein Unternehmenssprecher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »