Ärzte Zeitung online, 05.02.2009

Fundsache

Pelz-BHs für fröstelnde Kühe

Wegen der klirrenden Kälte von minus 50 ° C erhalten Milchkühe in Sibirien ganz besondere Zuwendung: Als Schutz vor Erfrierungen am Euter erhalten sie "Pelz-BHs". Bäuerinnen im ostsibirischen Jakutien schneiderten derzeit die dreieckigen Euterhalter (EH) mit Futter aus Hasenfell, wie die staatliche Agentur RIA Nowosti jetzt mitgeteilt hat. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass die Kühe keine Milch mehr geben und langwierig behandelt werden müssten, wird ein Behördensprecher zitiert. Die Einwohner aller Ortschaften in Jakutien, in denen Rinder gezüchtet werden, seien inzwischen mit dem Schneidern beschäftigt. Jakutien ist als Kälteloch bekannt. Dort liegt der kälteste ständig bewohnte Ort der Welt - dem "Guinness Buch der Rekorde 1994" zufolge das sibirische Dorf Oimjakon auf 700 Metern Höhe mit 4000 Einwohnern. Dort fiel 1933 die Temperatur auf minus 68 ° C. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

BERLIN. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. mehr »