Ärzte Zeitung, 12.02.2009

Fundsache

Ein wöchentliches Bad kann Folter sein

Als bei der Polizei in Warschau ein Notruf einging, in dem sich ein junger Mann als Folteropfer bezeichnete, rasten die Beamten los. Doch unter "Folter" verstand der Mann Mamas Aufforderung, sich endlich mal wieder zu waschen.

Lukasz Zapalowski, 22-jähriger Student in Warschau, lebt daheim, was möglicherweise der Grund dafür ist, dass ihn seine Mutter wie ein Kind behandelt. Nachdem sie ihn wieder einmal ermahnte, rastete er aus und wählte die Notruf-Nummer. Den erstaunten Polizisten trat die ebenso wütende Mutter entgegen und berichtete, sie habe ihren Sohn bloß gebeten, einmal in der Woche zu baden, sein Zimmer aufzuräumen und sich an der Miete zu beteiligen. Wie die Online-Agentur Ananova berichtet, steht dem seifenscheuen Studenten nun echter Ärger ins Haus: Wenn festgestellt wird, dass er die Zeit der Polizei verschwendet hat, muss er blechen. (Smi)

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