Ärzte Zeitung, 12.03.2009

Fundsache

Hatte Adam Riese einen Fernseher?

Der bekannte Rechenmeister Adam Ries hat Post von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) erhalten. Er möge doch bitte seine Fernseh- und Rundfunkgeräte anmelden, heißt es in dem Standardschreiben, das dem Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz zuging.

Was die Rechenkünstler übersehen hatten: Ries starb am 30. März 1559, vor knapp 450 Jahren. Ein klärender Brief der Museumschefin erreichte die GEZ nicht rechtzeitig. So wurde der vermeintliche "Schwarzseher" Ries wenige Wochen später erneut aufgefordert, seine Rundfunkteilnehmer-Nummer anzugeben.

Per Telefon ließen sich die Kontrolleure dann doch vom Tod des Mathematikers überzeugen. Sie kannten den Rechenkünstler Adam Ries nur als Adam Riese. Dass er ihnen nur mit angehängtem "e" bekannt ist, liege an einem grammatikalischen Relikt aus der Zeit des Mathematikers. (dpa/maw)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »