Ärzte Zeitung, 19.03.2009

Fundsache

Der plastinierte Thriller

"Thriller" lautete der Titel des meistverkauften Studioalbums aller Zeiten. Michael Jackson machte damit seinen großen Wurf. Sein Leben ist auch mit allen Zutaten garniert, die ein mitunter skurril und surreal anmutender Filmstreifen braucht. Es geht um viel Geld, das erst mühsam verdient worden war und dann mühelos verloren ging.

Im Film tauchen böse Mafia-Bosse unter, wenn es brenzlig wird, und unterziehen sich einer Gesichts-Op. Michael Jackson hingegen vollzog seine Gesichtsmetamorphosen unter Einschluss der medialen Öffentlichkeit. Nun setzt der bereits in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett zu bestaunende Künstler noch einen drauf. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung habe er Gunther von Hagens angeboten, nach seinem Ableben als Plastinat zur Verfügung zu stehen. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »