Ärzte Zeitung, 17.04.2009

Fundsache

Schneckenplage? Tiere einfach essen!

Einen Sommer lang ärgerte sich eine Waliserin über die vielen Schnecken in ihrem Garten, die ihr ganzes Gemüse auffraßen. Jetzt hat sie den Spieß umgedreht: Sie isst die Schnecken.

Oriole Parker-Rhodes lebt auf Anglesey, einer Insel vor der Nordwestküste von Wales. "Letzten Sommer war es wirklich feucht und heiß - ideal für Schnecken", erzählt die 59-Jährige. "Ich hatte Hunderte davon in meinem Garten.

Ich trat auf sie, und sie haben meine selbst gezüchteten Tomaten gefressen." Was tun? Die schleimigen Wesen zu vergiften, verstieß eigenen Angaben nach gegen ihre Prinzipien. "Deshalb dachte ich: Sie zu essen, macht Sinn." Schnecken, erklärt sie, haben viel Protein und wenig Fett. "In dieser Hinsicht sind sie besser als Fleisch." Im Internet tauscht die Waliserin inzwischen Schnecken-Rezepte aus: www.eatinggardensnails.blogspot.com. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »