Ärzte Zeitung, 28.04.2009

Fundsache

Keine Zukunft für das Nacktwandern

Wetterfeste Hose, ein Thermo-Shirt, das den Schweiß geruchsneutral nach außen führt - darauf können die Anhänger der neuen Trendsportart "Nacktwandern" verzichten. Im vergangenen Herbst erklärten sie Appenzell-Innerrhoden auf einer Internetseite zum Wanderparadies für FKK-Liebhaber.

Das hüllenlose Wandern hat nach kurzer Zeit im kleinsten Schweizer Kanton ein jähes Ende gefunden: Die Landesgemeinde beschloss, das Nacktwandern nun zu bestrafen. Wer sich im Wald oder auf dem Berg im Adamskostüm erwischen lässt, muss 200 Franken -  rund 133 Euro -  zahlen. Vor allem die bekleideten Alpinisten fühlten sich durch die splitternackten Sportler gestört. Ob sich die in der Region lebenden Gämsen und Murmeltiere von den Nacktwanderern aus der Ruhe bringen lassen, ist nicht bekannt. (bee/dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »