Ärzte Zeitung, 01.10.2009

Fundsache

Flucht vor schlechtem Zeugnis

Ein elfjähriger Junge aus dem USBundesstaat Alabama hat seine Entführung vorgetäuscht, um sein mieses Zeugnis verschwinden zu lassen. Als er seine Schule in Huntsville verlassen habe, habe ihn ein Mann in ein rotes Auto gezogen, gab der Junge bei der Polizei an. Sein Kidnapper habe eine Pistole gezogen und ihm gesagt: "Ich bringe dich jetzt irgendwo hin und töte dich." Zum Glück sei es ihm aber gelungen, aus dem Wagen zu fliehen und zum Haus seiner Großeltern zu laufen.

Dabei habe er jedoch leider seine Schultasche zurücklassen müssen, in der sich auch das Zeugnis befand. Misstrauen erregte vor allem, dass der Schüler zwar seine Tasche verloren gab, sein Musikinstrument jedoch retten konnte. Später vertraute er sich seinem Opa an, der sich bei der Polizei entschuldigte. Eine Strafe hat der Junge einem Bericht der Online-Agentur Ananova nicht zu fürchten. (Smi)

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