Ärzte Zeitung, 04.11.2009

Fundsache

Ein Admiral kennt keinen Schmerz

Ein britischer Admiral kennt keinen Schmerz. Bereits 30 Minuten, nachdem ihm der Arm amputiert wurde, meldete sich der legendäre Seeheld Lord Nelson zurück zur Arbeit, wie jetzt entdeckte historische Quellen belegen.

Kapitän Horatio Nelson, der aufgrund seiner Kriegskünste auf See 1797 zum Admiral befördert wurde, wurde im Juli desselben Jahres vor der Küste Teneriffas durch eine Musketenkugel am rechten Ellenbogen verletzt. Daraufhin musste ihm der Arm bis zur Schulter amputiert werden.

Wie ein Krankenbericht in einem jetzt entdeckten, mehr als 200 Jahre alten Journal enthüllt, gab Lord Nelson bereits eine halbe Stunde nach der Op wieder Befehle an seine Crew aus. Schiffsarzt James Farquhar notierte am 1. August 1797: "Admiral Nelson; amputierter Arm; setzte seine schnelle Genesung fort. Stumpf sah gut aus; keinerlei schlechte Symptome aufgetreten." (Smi)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »