Ärzte Zeitung online, 22.12.2009

Dauereinsatz im Kreißsaal: Erst der Erzeuger, dann der Nachkomme

MÜNSTER (dpa). Action im Kreißsaal: Weil der Papa vor Aufregung zusammensackte, musste das Baby mit der Geburt warten. Im Uniklinikum Münster war ein Ehemann im Kreißsaal dabei. "Alles verläuft planmäßig, da bekommt der baldige Papa plötzlich "weiche Knie", berichtete Kliniksprecher Stefan Dreising am Dienstag. "Noch bevor ihn jemand auffangen kann, sackt er zusammen." Ergebnis: eine Platzwunde am Kopf.

Weil der Mann die Ankunft seines ersten Sohnes um keinen Preis verpassen wollte, nähte der Leiter der Geburtshilfe, Professor Walter Klockenbusch, kurzerhand die Verletzung des Pechvogels und widmete sich erst danach der Geburt des Kleinen. "Das war das erste Mal, dass ich nach einer Geburt auch besonders betonen kann: Dem Vater geht es gut", sagte der Arzt. Der Begriff "ganzheitliche Geburtshilfe" bekomme da eine ganz neue Bedeutung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »