Ärzte Zeitung online, 03.02.2010

Studentin hat angeblich ihre Jungfernschaft versteigert

WELLINGTON (dpa). Eine Studentin aus Neuseeland hat angeblich ihre Jungfernschaft versteigert, um ihr Studium zu finanzieren. Ein Mann habe 45 000 neuseeländische Dollar (23 000 Euro) geboten und sie habe akzeptiert, stand unter dem Decknamen "Unigirl" auf der Webseite des Auktionsanbieters ineed.co.nz.

Der Betreiber der Webseite, Ross MacKenzie, bestätigte die Transaktion und stritt ab, dass es sich um eine Werbeaktion handele, berichtete die Zeitung "Waikato Times" am Mittwoch.

Laut Anzeige unter dem Titel "Beziehung zum Verkauf" bot eine 19-Jährige dem höchsten Bieter an, sie zu entjungfern. "Danke an die mehr als 30 000 Menschen, die meine Anzeige gesehen haben und die 1200 Angebote", stand unter der Anzeige. "Ich habe ein Angebot von mehr als 45 000 Dollar akzeptiert, was mehr ist, als ich mir je erträumt hatte."

Die Auktion sei legal, sagte MacKenzie der Zeitung. "Ineed nimmt keine moralische Beurteilung seiner Mitglieder vor."

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »