Ärzte Zeitung, 08.02.2010
Fundsache
Hitler hatte Mundgeruch
Adolf Hitler hatte neuen Forschungen zufolge schlechte Zähne und Angst vor dem Zahnarzt. "Hitler war wohl sehr schmerzempfindlich", folgert die Krefelder Zahnärztin Menevse Deprem-Hennen in einem Bericht der "Bild am Sonntag", nachdem sie die Patientenakte des Nazi-Diktators ausgewertet hatte.
In ihrer Doktorarbeit mit dem Titel "Dentist des Teufels" äußert die Fachfrau eine Reihe von Mutmaßungen über das Gebiss des sogenannten Führers: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass Adolf Hitler starken Mundgeruch gehabt hat", schreibt sie. Er hat sich sehr schlecht ernährt und litt unter Parodontose."
Deprem-Hennen sichtete dem Bericht zufolge die lange verschollen geglaubten Unterlagen des Zahnarztes und SS-Generals Hugo Johannes Blaschke (1881-1960), der jahrelang Hitler und andere Nazi-Größen behandelte. (dpa)

Weitere Beiträge
Weitere Top-Meldungen
[11.02.2012]
Die Krankenkassen haben Milliardenüberschüsse gemacht. Jetzt sollen sie ihren Versicherten Beiträge zurückzahlen, fordert Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr.
mehr »
[11.02.2012]
Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern!
mehr »
[11.02.2012]
Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar.
mehr »