Ärzte Zeitung online, 02.05.2010

Luxusauto-Rallye ausgebremst - Teilnehmer fahren Bus

HANNOVER (dpa). Sie mussten Bus fahren, statt in ihren teuren Flitzern über deutsche Straßen zu heizen: Die Teilnehmer des legendären Luxusauto-Rennens "Gumball 3000" sind am Sonntag an der Grenze zu Deutschland von der Polizei ausgebremst worden.

Die Rallyefahrer waren unterwegs in Richtung Dänemark und stiegen daraufhin in einen Bus um. Ihre teuren Wagen wurden auf zahlreiche Autotransporter geladen, die dann ganz vorschriftsmäßig über die Landstraßen Richtung Norden tuckerten.

Zwei Lamborghinis und ein Ferrari, beklebt mit Startnummern und Rennemblemen, wurden auf der A30 bei Bad Bentheim bereits an der Grenze wieder in die Niederlande zurückgeschickt, berichtete die Polizei in Lingen. Weitere Rallye-Teilnehmer versuchten dann erst gar nicht mehr, die Grenze zu passieren.

Die Organisatoren des Rennens hatten mit den Polizeikontrollen aber offenbar gerechnet, denn das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hatte die Fahrt auf deutschen Straßen untersagt. Die Richter urteilten, dass es sich bei der Rallye um ein illegales Rennen handelt.

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