Ärzte Zeitung online, 16.12.2010

KV zum Fest: Immer mehr Bremer idiopathisch intrakraniell hypertensiv

Wenn nach den Festtagen der Schädel brummt, muss das nicht am Glühwein liegen - glaubt die KV Bremen und zieht auch Lebkuchen, Spekulatius und Gänsebraten in die Ursachenanalyse mit ein. Sie warnt: Vor allem Übergewichtige könnten durch "zusätzlich angefutterte Pfunde" eine idiopathische intrakranielle Hypertension entwickeln.

KV zum Fest: Immer mehr Bremer idiopathisch intrakraniell hypertensiv

Spekulatius und Lebkuchen: Auslöser für Kopfschmerzen bei Übergewichtigen?

© Christian Jung / fotolia.com

BREMEN (eb). Die Warnung der KV Bremen klingt ernst: "Kopfschmerzen durch Weihnachtsplätzchen - idiopathische intrakranielle Hypertension (IIH) trifft immer mehr Bremer". Vor allem Übergewichtige sollten darauf achten, nicht zu viele zusätzliche Pfunde anzufuttern, schreibt die KV.

Dies könnte bei ihnen einen Überdruck im Schädel und Kopfschmerzen auslösen. Typische Anzeichen seien plötzlich auftretende Kopfschmerzen. Das Sehvermögen verschlechtere sich schleichend.

Typische seien zudem Kopfschmerzen, die besonders häufig im Stirn- oder Hinterkopfbereich auftreten. Betroffen seien adipöse Menschen, die in kurzer Zeit Gewicht zulegen.

Auch wenn die IIH laut KV wenig bekannt ist, steigen nach ihren Angaben die Krankenzahlen. So seien im Jahr 2009 bereits 60 Menschen in einer Bremer oder Bremerhavener Praxis behandelt worden, laut KV 21 Prozent mehr als noch 2005.

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