Ärzte Zeitung, 24.02.2011

Fundsache

Schweinetätowierer zieht nach China

Deutsche Tierschutzgesetze haben einen belgischen Tattoo-Künstler ins Exil nach China getrieben. Wim Delvoye tätowiert Schweine und verkauft die Schwarten der geschlachteten Tiere für bis zu 115.000 Euro das Stück, berichtet die Nachrichtenagentur Ananova.

Ein deutsches Gericht hat die Praxis nun wegen unnötiger Schmerzen und Leiden für die Tiere verboten, und diese Rechtspraxis soll nun auch europaweit gelten. Delvoye verlegte deshalb seine Art-Farm in die Region von Beijing. Der Belgier setzte einen Trend, als er vor zwei Jahren acht Schweinen Luis-Vuitton-Logos auf die Haut tätowierte.

Gegen Nachahmer in Deutschland war dann geklagt worden, etwa gegen einen Mann, der den Schenkel seines Ponys mit einer Rolling-Stones-Zunge verzieren wollte. Dies sei nicht im Interesse der Kreaturen und verstoße gegen den Tierschutz, urteilte das deutsche Gericht. (eis)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)
Krankheiten
Schmerzen (4225)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »