Ärzte Zeitung, 22.05.2011

Fundsache

Op-Diagnose als Tattoo auf dem Po?

Während einer Op, so behauptet ein Patient in China, hätten ihm Klinikmitarbeiter Schriftzeichen auf seinen Hintern tätowiert!

Sheng Xianhui aus Kunming in der Provinz Yunnan wollte sich in der Klinik seine Gallensteine entfernen lassen. Eine Woche nach dem Eingriff habe er geduscht, so Sheng, und sei von seiner Frau auf das Tattoo angesprochen worden.

Offenbar bedeuten die zwei eintätowierten Schriftzeichen auf der Pobacke des 34-Jährigen so viel wie "Stein-Krankheit".

"Nach der Operation hatte ich Schmerzen in meiner rechten Gesäßhälfte", so Sheng einem Bericht der Online-Agentur Orange zufolge, "ich dachte, das sei eine normale Reaktion auf die Op."

Nun weigert sich der Gezeichnete, die Klinik zu verlassen: Er hat Angst, in den Verdacht zu geraten, sich anderswo tätowiert zu haben.

Die Klinik behauptet, das Tattoo sei bloß eine allergische Reaktion. (Smi)

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