Ärzte Zeitung, 21.07.2011

Fundsache

Büroschläfer jagt Einbrecher davon

Das Büronickerchen ist gesund fürs Herz und die Konzentration -  eine Erkenntnis aus dem Sommerloch. Das Nickerchen kann aber auch für mehr Sicherheit im Büro sorgen: Für einen 62-jährigen Mann aus Kassel war der Weg ins eigene Bett nach einem sehr langen Arbeitstag zu beschwerlich.

Daher hielt er sein wohlverdientes Nickerchen -  er hatte nach eigenen Angaben an einem Auftrag bis um drei Uhr morgens gearbeitet -  im Büro auf einer Terrassenliege.

Doch sein nächtlicher Büroschlaf wurde bereits nach eineinhalb Stunden von Lärm und einem Lichtstrahl einer Taschenlampe unterbrochen. Der unsanft Geweckte tapste durch das Büro - und entdeckte einen Einbrecher im Nachbarraum beim Aufbrechen einer Schublade.

Von einem ungewollten und dazu noch müden Wachhund so auf frischer Tat ertappt, flüchtete der Einbrecher anscheinend ohne Beute. (bee)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »