Ärzte Zeitung, 12.09.2011

Fundsache

Wie der Herr, so's G'scherr

Wir beobachten es ja fast täglich auf der Straße: Hund und Herrchen sehen sich sehr oft sehr ähnlich. Aber diese Ähnlichkeit beschränkt sich wohl nicht auf das Äußerliche. Hunden geht es nämlich offenbar ähnlich wie Menschen, die zum Arzt in die Praxis kommen: der Blutdruck steigt - Waldi hat eine Weisskittelhypertonie. Wissenschaftlich bestätigt hat das jetzt Professor Guillermo Couto von der Tierklinik der Ohio University (J Vet Intern Med 2011; 25 / 4: 861). Seine Patienten waren 22 Greyhound-Windhunde auf dem Altenteil. Wurde der systolische Blutdruck in der Tierklinik gemessen, lag er mit 165 mmHg signifikant höher als bei der Messung durch das Herrchen zu Hause. Vielleicht hatte es aber auch einen ganz anderen, profaneren Grund als eine Weißkittelhypertonie, warum bei den Hunden der Blutdruck in der Tierklinik regelmäßig stieg: Katzen. (ple)

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Auch das noch! (3194)
[15.09.2011, 23:53:49]
Dr. Horst Grünwoldt 
Blut-Hochdruck
Anläßlich der Verbeamtung habe ich meinen Hausarzt (einen Doktor --linski, 65) in Frankfurt am Main als fitter, und nicht übergewichtiger 47-Jähriger aufgesucht, um mir ein ärztliches Attest ausstellen zu lassen.
Er teilte mir im Eingangsgespräch mit, daß ich das 1-Seitige Fragebogen-Zeugnis als Privatversicherter sofort mit 200,--DM bezahlen müßte, und wenn ich diese Summe nicht bar in der Tasche hätte, ich die Summe vom Automaten holen müßte.
Darauf hin hat der ältere Weißkittel meinen Blutdruck mit 180/80 gemessen.
Meine Reaktion war: Lassen Sie mich eben mal 10 Kniebeugen vor ihrem Schreibtisch machen. Das Ergebnis war prompt mein RR-Manschetten gemessener Normalblutdruck von 130/70!
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (VOR a.D) aus Rostock zum Beitrag »

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