Ärzte Zeitung, 15.06.2012
Fundsache
Feuerwehr sägt "bestes Stück" frei
Spanische Feuerwehrleute haben einen Mann in Granada aus einer peinlichen Notlage befreit. Der 52-Jährige hatte - anscheinend bei Sexspielen - seinen Penis in ein Metallrohr gesteckt und nicht mehr herausbekommen.
Wie die Feuerwehr in der südspanischen Metropole mitteilte, hatte der Mann zunächst in einer Klinik Hilfe gesucht. Die Ärzte hatten jedoch keine Werkzeuge, um den vier Millimeter dicken Stahl des Rohres durchzutrennen und das stark entzündete Glied des Mannes zu befreien. Sie riefen daraufhin die Feuerwehr zu Hilfe.
Den Feuerwehrleuten gelang es in einer zweistündigen Operation, zusammen mit den Medizinern, das Metallrohr mit einer Spezialsäge aufzuschneiden. "Das war Teamarbeit", berichtete ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur Efe. "Es war das erste Mal, dass wir in einem Operationssaal im Einsatz waren." (dpa)

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