Ärzte Zeitung, 12.07.2012

Fundsache

777 Rosen statt eines Rosenkriegs

Sie muss Rosen lieben, sogar mehr als ihren Göttergatten: Ein Gericht im Iran hat einen Ehemann dazu verdonnert, seiner Frau 777 Rosen zu kaufen.

Damit hat Teherans Justitia wahrscheinlich einen bevorstehenden Rosenkrieg verhindert. Denn nach dem Urteil zog die Frau ihren Scheidungsantrag zurück, wie die staatliche Nachrichtenagentur Isna am Mittwoch berichtete.

Die 27-Jährige hatte die Scheidung eingereicht, weil ihr 38 Jahre alter Mann nicht seiner vertraglichen Verpflichtung zum Rosenkauf nachgekommen war.

Gewöhnlich lassen sich Frauen in Persien vor der Hochzeit vertraglich ein Anrecht auf Geld, Land, Immobilien oder auch Goldmünzen festschreiben.

Im konkreten Fall hatte sich die Klägerin das Recht zusichern lassen, im Zuge der Eheschließung einmalig 777 Rosen von ihrem Gatten zu bekommen, wie die Agentur weiter berichtete. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »