Montag, 20. Mai 2013
Ärzte Zeitung, 14.09.2012

Fundsache

Striptease als Steuersparmodell

Ein innovatives Steuersparmodell hat ein New Yorker Strip-Club erdacht: Was die Damen an der Stange vollführten, sei reine Kunst, argumentieren die Betreiber und wollen die Darbietungen als Kunst besteuert wissen.

"Wenn Sie sehen würden, was diese Tänzerinnen leisten", argumentierte Andrew McCoullugh, Anwalt des New Yorker Clubs Nite Moves, vor Gericht, "dann würden Sie sagen: ‚Das ist nicht das Bolschoi-Theater, aber es ist gut.‘"

Eine Tänzerin fügte hinzu: "Das ist definitiv eine Form von Kunst. Manche Mädchen trainieren stundenlang." Robert Goldfard, Anwalt des Bundesstaates New York, lässt sich davon nicht beeindrucken: "Wenn die Frauen ihre Kleider anließen, würde niemand in diese Bar kommen, um die Vorführungen zu sehen."

Nite Moves hofft, so die Online-Agentur Orange, bei einer Änderung des Steuersatzes umgerechnet 100.000 Euro zu sparen. (Smi)

| Share
Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3186)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Transplantation: BÄK-Richtlinien sollen unter die Lupe

Das Transplantationsgesetz im Umbruch: Innerhalb von einem Jahr könnte es zum vierten Mal geändert werden - jetzt wegen der BÄK-Richtlinien. Auch eine neue Strafvorschrift ist möglich. mehr »

Einbußen errechnet: So teuer kommt Ärzte die Bürgerversicherung

Kommt der einheitliche Krankenversicherungs­markt nach der Bundestagswahl, geht es Ärzten an den Geldsäckel. Wie stark, hat jetzt der PVS-Verband errechnet. Für bestimmte Fachgruppen sind Einbußen von bis zu 40 Prozent des Praxishonorars zu erwarten. mehr »

Vorsicht bei Mett: Geflügel nicht mehr größtes Salmonellenrisiko

Wer Eier oder Hähnchen isst, ist besonders gefährdet für Salmonellen, hieß es noch vor Jahren. Mittlerweile sind andere Lebensmittel riskant. mehr »