Ärzte Zeitung, 09.09.2011

Neurologie

ADHS-Diagnostik nach Endophänotyp

ADHS-Diagnostik nach Endophänotyp

ADHS ist eines der meistdiskutierten Themen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, zunehmend auch in der Erwachsenenpsychiatrie. Die Ausprägungen der Störung erschweren die Diagnostik, zuweilen erfolgt sie sehr subjektiv, nur gestützt auf situative Schilderungen von Patienten und Angehörigen. Dem stehen objektive neurobiologisch orientierte Untersuchungsmethoden gegenüber, die in einem neuen Buch präsentiert werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Endophänotyp - den Biomarkern bei ADHS, besonders den elektrophysiologischen Endophänotypen, wie quantitatives EEG und evozierte Potenziale. Diese neue Methodologie ermöglicht eine objektive Bestimmung von Auffälligkeiten bei mentalen Dysfunktionen. Speziell die evozierten Potenziale eignen sich zur Beschreibung von Dysfunktionen und ermöglichen neue Einsichten.

Müller, Andreas; Candrian, Gian; Kropotov, Juri: ADHS - Neurodiagnostik in der Praxis. 1st Edition., 2011, XV, 281 S. 138 Abb. in Farbe. Geb., 59,95 Euro, ISBN 978-3-642-20061-8

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »