Ärzte Zeitung, 26.07.2004

Ein heilender Brotaufstrich für KHK-Patienten

JENA (ddp-lth). Forscher der Jenaer Universität wollen mit Nahrungsmitteln die Heilung von Patienten fördern. In einem InnoRegio-Projekt des Bundesforschungsministeriums stünden dem Institut für Ernährungswissenschaften dafür in den nächsten zwei Jahren 308 000 Euro zur Verfügung, erklärte Institutsmitarbeiter Rainer Schubert am Freitag.

Ziel der Forschungen seien Nahrungsmittel, deren Verzehr "den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, die Heilung fördern oder zumindest Schadensbegrenzung betreiben" könne.

So forschen die Wissenschaftler derzeit an einem Brotaufstrich für KHK-Patienten und an Milchprodukten, die mit entzündungshemmenden Fettsäuren angereichert sind, für Rheuma-Kranke. Bereits an Patienten getestet wird die Wirkung von Stutenmilch bei Neurodermitis. Dazu läuft eine klinische Studie in Kooperation mit den Hautärzten des Jenaer Uniklinikums.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »