Ärzte Zeitung, 25.09.2006

Gammelfleich - ein Restrisiko bleibt

LANDSHUT (dpa). Weitere Gammelfleischskandale können nach Ansicht von Amtsveterinären auch in Zukunft nicht ganz verhindert werden.

"Wenn jemand kriminelle Energie hat, dann kann er durch die Maschen der Überwachung schlüpfen", sagte der Vorsitzende des Landesverbandes der beamteten Tierärzte Bayerns, Wolfgang Ullrich, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Wer betrügen wolle, könnte die Behörden gezielt austricksen. Zudem sei für flächendeckende Kontrollen viel mehr Personal nötig. Der Leiter des Landshuter Verbraucherschutzamtes verglich seine Arbeit mit Verkehrskontrollen: "Auch der Polizei wird es nie gelingen, alle Temposünder zu erwischen."

Grundsätzlich handele es sich bei den Fleischskandalen um Einzelfälle, betonte Ullrich.

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