Ärzte Zeitung, 15.06.2007

CHOLESTERIN IN ZAHLEN

30 mg/dl weniger LDL, das bedeutet 30 Prozent weniger kardiovaskuläre Ereignisse. Darauf weist Professor Armin Weizel von der Lipid-Liga hin. Eine solche Aussage ergebe sich aus den großen Statin-Studien der vergangenen Jahre und gelte auch noch unter einer Schwelle von 100 mg/dl LDL.

10 Prozent weniger LDL - das bedeutet 16 Prozent weniger Schlaganfälle, zeigen Daten einer Analyse von 26 Studien, so Professor Michael Hennerici aus Mannheim.

Eine LDL-Senkung um 40 mg/dl reduziert das Risiko, innerhalb von fünf Jahren zu sterben, um 12 Prozent. Das hat eine Meta-Analyse von 14 Statin-Studien mit insgesamt über 90 000 Patienten ergeben (Lancet 366, 2005, 1267).

Die Triglyzeridwerte sind ebenfalls bei vielen Menschen erhöht. In einer Studie in Bayern bei 242 Patienten mit KHK hatten 34 Prozent nicht nur zu hohe LDL-, sondern auch zu hohe Triglyzeridwerte. Die Prävalenz einer solchen kombinierten Hyperlipidämie beträgt in der Allgemeinbevölkerung dagegen nur zwei Prozent, so Professor Werner Richter aus Windach.

Risikobestimmung:
Das Infarkt-Risiko lässt sich einfach berechnen

Lipid-Therapie:
Konsequente Lipidtherapie schützt vor Infarkten

Blick in die Zukunft:
Neue Ansatzpunkte für bessere Cholesterinwerte

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