Ärzte Zeitung, 03.07.2008

TIPP DES TAGES

Kein Tee oder Kaffee zu Eisenpräparaten

Patienten, die Medikamente gegen Eisenmangel oder Blutarmut erhalten, sollten mindestens zwei Stunden vor und nach der Einnahme keinen Tee oder Kaffee trinken. Denn die Gerbstoffe dieser Getränke binden die Eisenionen im Magen. Deshalb wird das Eisen ausgeschieden, anstatt über die Darmwand in den Blutkreislauf zu gelangen.

Darauf hat die Techniker Krankenkasse in einer Mitteilung hingewiesen. Außerdem ist bei Schmerzmitteln mit Tee, Kaffee oder Cola Vorsicht geboten. Denn das darin enthaltene Koffein verstärkt die Wirkung der Analgetika.

Enthalten die Schmerzmittel selbst Koffein, kann die Extradosis zu Herzflattern führen. Ebenfalls ist bei manchen Asthmamitteln zu beachten: Koffein kann die Wirkung von Theophyllin verstärken, das häufig in der Asthmatherapie angewandt wird. Die Folgen können Unruhe, Schlafstörungen oder Herzklopfen sein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »