Ärzte Zeitung, 25.05.2004

Preis für Film gegen Genitalverstümmelung

Der 81jährige Senegalese Sembene Ousmane hat für den Film "Moolaadé" gegen Genitalverstümmelung bei Frauen in Afrika den Preis "Un Certain Regard" des Filmfestivals in Cannes erhalten. Dies teilte die Jury der offiziellen Festivalreihe am Samstag mit. "Moolaadé" war der einzige afrikanische Film im Festivalprogramm.

Nebenpreise der Sektion "Un Certain Regard" gingen an die (deutsch mitproduzierte) Dreiecksgeschichte "Whisky" von Juan Pablo Rebella und Pablo Stoll aus Uruguay sowie an den afghanischen Film "Terres et cendres" von Atiq Rahimi.

Der US-Regisseur Michael Moore hat für das Anti-Bush-Manifest "Fahrenheit 9/11" als erster Dokumentarfilmer die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes gewonnen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Events (701)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »